Über uns
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Salmler. - 2:
Barben. - 3:
Panzerwelse. - 4:
Zwergbuntbarsche. - 5:
Lebendgebärende Zahnkarpfen. - 6:
Amano Garnelen.
Der lange Weg von 3 zu 300 Aquarien
Alles begann vor über 30 Jahren mit 3 kleinen geschenkten Aquarien eines Zahnarztes, der aus Zeitmangel sein Hobby nicht mehr ausüben konnte. Schnell wurde aus 3 kleinen ein grosses Becken. Erfahrene Aquarianer wissen, dass ein grosses Aquarium leichter zu pflegen ist als ein kleines.
Aber auch das genügte bald nicht mehr. Das Hobby wurde zum Nebenerwerb. Auf der Suche nach geeigneten Räumen wurden wir in Bad Vilbel, in der Niddastrasse, fündig. Dort züchteten wir in ehemaligen Schuppen und Garagen ca. 8 Jahre lang Neonsalmler, Platys, Schwertträger, Skalare, Kongosalmler u.v.a.. Auch dort wurde es dann irgendwann zu eng, sodass wir erneut ein neues Zuhause für die Fische und uns suchen mussten.
Das wichtigste Kriterium dabei war die Wasserqualität unseres neuen Wohnortes. So fanden wir nach langer Suche das passende Grundstück in Schöneck- Büdesheim, in der Friedrichstrasse. Dort errichteten wir 1977 unser neues "Fischhaus" und ein kleines Wohnhaus.
Wie jeder Aquarianer weiss, ist ein Neuanfang immer schwierig, so natürlich auch bei uns. Alles was bisher bei der Fischzucht gestimmt hatte, passte nun nicht mehr, vor allem das Wasser.
Seit der Zeit wissen wir, dass Umziehen aus aquaristischer Sicht immer einen völligen Neuanfang bedeutet.
Das alles ist lange her, inzwischen haben wir uns auf Salmlerzucht spezialisiert und gelegentlich gelingt es uns sogar, den roten Neon in ausreichenden Menge nachzuziehen. Vor einigen Jahren hatten wir das Glück, dass uns ein befreundeter Aquarianer einen sehr attraktiven, aber völlig unbekannten Salmler aus Kolumbien mitbrachte. Das Unwahrscheinliche passierte, die Fische liessen sich züchten. Ein Weibchen und mehrere Männchen sorgten für viele Tausend Nachkommen. Bis heute ist nicht geklärt, ob es sich dabei um hyphessobrycon ecuadoriense oder eine neue Art handelt (Aquarienatlas 5 S.17/54). Inzwischen wurde der Fisch als Hyp. columbianus beschrieben. Seitdem haben wie eine ganze Reihe "neuer" Salmler im Programm, den rot-blauen Perusalmler, der auch schon Pastellsalmler genannt wurde. Alle drei sind noch nicht wissenschaftlich beschrieben, werden aber bei uns nachgezüchtet.
Zusätzlich zu unseren Salmlern bieten wir jetzt auch eine Reihe Corydoras an, neben den Sterbai auch einen "Grünstrich" und einen "Rotstrich" Panzerwels, die im Atlas als C.ef.aeneus laufen, obgleich sie völlig anders aussehen als der C.aeneus. Was solls, attraktiv sind sie und leicht zu halten, manchmal auch zu züchten. Um unseren Kunden eine möglichst breite Palette anbieten zu können, gibt es auch Korallenplatys und Guppys, sozusagen ein Minimalprogramm für Lebendgebärende. Für die Zukunft geplant ist die Aufnahme verschiedener Apistogramma-Arten, sobald diese soweit sind, werden wir darüber berichten.
Zunehmend nutzen Aquarianer die Möglichkeit, Fische bei uns direkt zu kaufen, obgleich wir noch immer die meisten Fische über den Handel verkaufen.
Es ist immer wieder eine Herausforderung wenn wir einen unbekannten Salmler bekommen und herausfinden müssen, ob und wie dieser Fisch zu züchten ist.
