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1.8.2010 : 10:14

Messen, Börsen und Termine

Fisch- und Pflanzenbörse der Aquarienfreunde Bruchköbel

07.03. 11.00 Uhr-14.00 Uhr

Vereinsheim Issigheimer Str. 24a
Bruchköbel-Niederissigheim

mehr Infos unter:
http://home.arcor.de/aquarienfreunde-bruchkoebel/index.html

Fischbörse der Aquarienfreunde Raum Obernburg

14.03. 10.00 Uhr-15.00 Uhr

Hans Hermann Halle Diemariusstraße
Niedernberg

mehr Infos unter:
http://www.aquarienfreunde-raumobernburgev.de/html/borse.html

Fisch- und Pflanzenbörse der Aquarienfreunde Bruchköbel

13.06. 11.00 Uhr-14.00 Uhr

Vereinsheim Issigheimer Str. 24a

Bruchköbel-Niederissigheim

mehr Infos unter:

home.arcor.de/aquarienfreunde-bruchkoebel/i -ndex.html

Fisch- und Pflanzenbörse der Aquarienfreunde Bruchköbel

19.09. 11.00 Uhr-14.00 Uhr

Vereinsheim Issigheimer Str. 24a

Bruchköbel-Niederissigheim

mehr Infos unter:

home.arcor.de/aquarienfreunde-bruchkoebel/i -ndex.html

Fischbörse der Aquarienfreunde Raum Obernburg

14.11. 10.00 Uhr-15.00 Uhr

Hans Hermann Halle Diemariusstraße

Niedernberg

mehr Infos unter:

www.aquarienfreunde-raumobernburgev.de/html -/borse.html

Fisch- und Pflanzenbörse der Aquarienfreunde Bruchköbel

19.09. 11.00 Uhr-14.00 Uhr

Vereinsheim Issigheimer Str. 24a

Bruchköbel-Niederissigheim

mehr Infos unter:

home.arcor.de/aquarienfreunde-bruchkoebel/i -ndex.html


Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nicht unser gesamtes Sortiment auf den Börsen präsentieren können. Selbstverständlich können Sie uns aber kontaktieren, wir bringen dann das Gewünschte mit zur Veranstaltung.

Wenn Sie bereits im Vorfeld wissen, welche Fische Sie kaufen möchten, bringen wir diese bereits fertig verpackt mit, Sie müssen uns dann nur noch Bescheid sagen und sparen so eventuelle Wartezeiten.

Achtung

Leider muß unser Geschäft vom 24.06. bis 28.06. aus technischen Gründen geschlossen bleiben.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Aquarienfischzucht Winter

Neues aus Büdesheim

So langsam wird es wirklich Zeit, "neue " News zu produzieren. Das hört sich so leicht an, und wenn man beim Umsetzen der Fische  -  "kleine Plastikbecken in große Plastikbecken" - ist, fällt einem auch wirklich viel Schreibenswertes ein. Wenn man dann vor dem Papier sitzt, (ich bin ein Klassiker, ich kann noch schreiben), dann stellen sich doch einige Hohlräume ein.
 
Interessant ist vor allem, daß anscheinend noch niemand herausgefunden hat, warum ein Fisch laicht, wenn er laicht, d.h. die genaue Beschreibung der Umstände, die dazu führen?
Ich weiß es jedenfalls nicht. Man kann in groben Zügen die Voraussetzungen schaffen, das wahrscheinlich geeignete Wasser, Temperatur, etc, aber was dann passiert oder oftmals nicht passiert, ist nach wie vor ein Rätsel. Sehr gute Ergebnisse erhält man, wenn die Bedingungen eigentlich nicht so sehr auf "Ablaichen" stehen. Die Fische bleiben relativ ruhig, keine Hektik, es sieht fast "liebevoll" aus. Aber die Anreize sind so schwach, daß von 10 Becken nur in einem abgelaicht wird. Wenn die Bedingungen so sind, daß alle Zeichen auf "Laichen" stehen, flitzen in allen Becken die Fische wie wild hin und her, die Eier fliegen nur so durch die Gegend, und das Ergebnis? Viele Eier, fast alle weiß, unbefruchtet. Die Bedingungen sind, für mich jedenfalls, genau gleich, d.h. Wasser, Temperatur, ph Wert und was man alles so messen kann - kein Unterschied.
Jetzt kommt natürlich der Einwand, ja, das Wetter spielt auch eine Rolle! Stimmt, aber welche!? Von wenigen Ausnahmen abgesehen (Blaue Kongosalmler laichen vor ! Hochdruckwetter), gibt es auch da keine für mich erkennbare Linie.
K.H. Lüling schreibt in seinem Buch "Südamerikanische Fische und ihr Lebensraum": "Vor der Ablaichphase gibt es eine allgemeine Abkühlung. Was dann das Ablaichen während der Regenzeit auslöst, ist unbekannt."
Nun kennen wir von Corydoras allgemein, daß Zugabe von kaltem Wasser (manchmal) zum Ablaichen führen kann. Genauso ist es nützlich, wenn man die Tiere vorher in langsam schlechterwerdendem Wasser hält und kräftig füttert. Wenn man sie dann ansetzt, sind die Aussichten auf Eier besser. Aber der eigentlich letzte Anreiz ist das alles nicht.
Nun ist das nicht so tragisch weil man viele Arten eben auch mit mittelprächtigen Bedingungen zum Laichen bekommt. Aber züchten Sie mal Kirschflecksalmler, egal welchen, da beißt man auf Granit, die hätten es gern richtig! Bei mir jedenfalls haben sie noch kein Ei gelegt. Gebalzt, rumgeflitzt, alles wie "laichen", Eier - keine. Es waren im Fisch welche vorhanden, ich habe nachgesehen! Nun ja, soviel zu diesem Thema.
 
Vor einiger Zeit habe ich auf der Homepage eines ehemaligen Züchters gelesen: Das Wichtigste bei der Fischzucht ist: man braucht einen Abnehmer für die Fische, die man züchtet!
Das hört sich banal an, aber es steckt viel Weisheit darin. Es ist z. B. ziemlich sinnlos, blaue Antennenwelse (Ancistrus) zu züchten bzw. großzuziehen, das machen so viele Aquarianer, daß es ein Problem ist, sie loszuwerden.. Vor allem müssen sie eine gewisse Größe haben, und das will im Gemeinschaftsbecken erst einmal gemacht sein, denn viel Futter heißt auch viel Wasserwechsel. Und Geld bringt das dann auch nicht..
Das Dilemma ist: Fische, die man verkaufen kann, sind meist schwer zu züchten, Fische, die leicht zu züchten sind, sind schwer zu verkaufen! Das gilt übrigens auch für Lebendgebärende. Es steckt also viel Weisheit darin, vor der Zucht herauszufinden, wo man mit den Fischen bleibt, wenn man sie denn hat!
 
Aber zurück zu den Gedanken beim Umsetzen: Vor langer, langer Zeit, so Anfang der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts war mit Naturschutz und ähnlichem nicht viel los, da hatte man andere Probleme. Die Jugend war nicht annähernd so betreut wie heute, es gab für Naturbegeisterte viele Möglichkeiten. Da gab es Tümpel in denen gefischt werden konnte und vor allem, niemand dachte sich etwas dabei... Man hatte Molche, Fische, Libellenlarven und sonstiges Getier in Gläsern, Dosen, in was auch immer. Was ist heute daraus geworden? Eine leere Landschaft mit hier und da einigen Hektar "Naturschutzgebiet". Die werden von Naturschützern gut bewacht und wehe, ein paar Jungs oder Mädchen mit Keschern fischen in einem Tümpel, nach was auch immer - das geht nur unter Aufsicht von "erfahrenen" Leuten, usw. Merkt denn keiner, daß das nur ein Alibi-Naturschutz ist? Es sind doch nicht die Jugendlichen, die die Natur ausräumen, das konnten sie früher nicht und können sie heute auch nicht. Das kann die chemische Industrie in Verbindung mit der Landwirtschaft. Wenn es nicht gelingt, den Kindern und Jugendlichen Spielräume in freier Natur anzubieten, dann sitzen sie in absehbarer Zeit alle vorm Computer.
Sie können z. B.einen Gartenteich von , sagen wir 50 qm, mit Angel und Netz nicht von Karauschen, Molchen, Insektenlarven etc. leerfischen. Es bleiben immer so viele übrig, daß ein gewisser Bestand bleibt. Andererseits brauchen Sie nur relativ wenig Unkraut Ex oder ähnliches hineinzuschütten und alles ist tot. Die grüne Flur, bestehend aus Raps, Mais, Weizen und ein paar Rüben ist schon tot, keine Lerchen, Hasen, Rebhühner, und selbst in den Gärten herrscht häufig die chemische Keule. Wo sollen die Kinder denn die Frösche finden, die jeder Junge früher in der Hosentasche hatte? Auch der Hype um die paar Störche ist doch nur ein Ablenkungsmanöver, unter dem Motto: da sieht man doch, daß etwas getan wird.
 
Das sind so die Gedanken die einem beim Umsetzen von Fischen von kleinen in größere Plastikbecken bewegen, wenn man wie gesagt, ein "Klassiker" ist, der in jungen Jahren Kiebitze noch als wollige Federbälle auf der Wiese sitzen sah, während einem die Alten um die Ohren sausten.
Stichlinge und Molche waren in Gräben hinterm Haus, Bitterlinge gab es im Teich im Park, die fing man mit einem alten Küchensieb zu Hunderten. Selbst einen kleinen Hecht von vielleicht 5 cm Länge haben wir einmal gefangen, nach tagelangen Versuchen. Leider lebte er im kleinen Glas nicht lange.
 
Nun das wär`s mal wieder, heute etwas nachdenklicher als sonst, das war wohl die Amsel, die heute morgen erstmal in diesem Jahr gesungen hat.

Macht´s gut, und vielen Dank für den Fisch! (Douglas Adams, 1952-2001)
 
P.S Momentan gibt es keine Schmetterlingsbuntbarsche und Kakadu Zwergbuntbarsche, da wir nicht genug Nachzuchten groß gezogen haben. Dieses Loch ist auch nicht durch Zukäufe zu schließen, da nichts Gesundes am Markt zu haben ist... Wir hoffen, daß unsere verbliebenen Tiere nochmal ablaichen...
 
P.P.S.  Zu den kommenden Börsen können wir anbieten: Orangensalmler € 2,50      Regenbogen Kongosalmler  € 5,--  Corydora sterbai super XXL  € 6,--
 
Diese müßten Sie aber vorher bestellen, da wir sie dann in entsprechender Verpackung mitbringen können.